Sonntag, 3. Januar 2010

Ein frohes neues Jahr!

Ich denke, dass die sich derzeit in Bewegung befindlichen Systeme nun beginnen einzufrieren. Die ganze wilde Anstrengung des letzten verzweifelten Versuches, die Räder am laufen zu halten, nähert sich dem Ende. Es wird weder einen allmählichen Halt noch ein explosives Ende geben. Alles wird einfach aufhören. Erstarren. Und einmal angehalten, ist die „Maschine“, die durch die ganze Bewegung definiert wurde, einfach nicht mehr da.
Eine Welle, die sich durch das Wasser bewegt, hat eine mathematische Struktur und einzigartige Physik, bis sie nicht mehr da ist. Bis sie auf eine widerständige Harmonie trifft, mit der sie in gegenseitiger Auslöschung verschwindet. Dinge, die echt schienen, können die Manifestationen von anderen Dingen sein, die möglicherweise auch nicht real waren, und wenn sich ihre Beziehungen auflösen, verschwinden sie und sind nicht mehr da, weil sie von Anfang an nie real waren.
Unsere komplette Wirtschaft könnte in ein paar kurzen Tagen verdampfen, und danach würden die Menschen so völlig verblüfft und paralysiert sein, dass sie überhaupt nicht in der Lage sein werden, irgendetwas zu tun. Kein Aufruhr. Nicht einmal plündern. Nur eine Drängelei um schnell verschwindendes Essen und Wasser.
Das globale auf Null stellen.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Welcome to Detroit

So sieht ein Laboratorium linker Politik nach einigen Jahrzehnten aus.

Montag, 21. Dezember 2009

Klimagipfel: utopistische Tyrannei

„Der Klimagipfel in Kopenhagen feiert eine neue Utopie der Weltbeglückung. Wie alle Utopien, so hat auch die Klimarettung nicht die Funktion, messbare Resultate zu erzeugen. Utopische Projekte genügen sich dadurch, dass sie unerreichbare Ziele setzen, an die viele Leute dennoch glauben. Die wichtigste Funktion der Utopien, formulierte der vor drei Jahren verstorbene Schriftsteller Jean-François Revel, bestehe darin, ihren Anhängern einen Vorwand für Zwangsmassnahmen und Verbote zu liefern ohne einen Nachweis ihrer Wirkung. Utopien sind Ausdruck des Verlangens erstaunlich vieler Menschen nach Herrschaft. Die einen wollen sie ausüben, die andern wollen sich ihr unterwerfen. Je höher und abstrakter die Ideale, desto härter wird die Tyrannei.“ Roger Köppel in der neuen Weltwoche.

A Conversation About Race


Dauert eine Minute, bis es anfängt.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Die Aktion, auf die sich Lord Mockton bezieht:

Lord Mockton im Gespräch mit der Hitlerjugend



Montag, 14. Dezember 2009

Lord Mockton hat ein paar Fragen an eine nette Dame von Greenpeace

Köstlich

Dienstag, 8. Dezember 2009

Al Gore kam nicht nach Kopenhagen


Supertalent Videos vom Casting bis zum Finale bei Clipfis
Hatte dafür einen Auftritt bei der Saturday Night Life Show.

Samstag, 5. Dezember 2009

Climategate mit Jon Stewart

Donnerstag, 26. November 2009

Letztes Abendmahl in Kopenhagen

Mittwoch, 25. November 2009

Diese Blase ist auch geplatzt

Ich empfehle Gold

Freitag, 20. November 2009

Kluge Idioten

Es ist ein etwas tragischer Zustand, kognitiv in zwanghaften Abstraktionen gefangen zu sein, unfähig, sich direkt und spontan damit zu beschäftigen, was die meisten Menschen traditionell als ihre psychosoziale Wirklichkeit erkennen; getrennt zu sein von der allgemeinen Erfahrung der Menschheit und stattdessen losgerissen auf der Oberfläche eines Funkelns zu treiben, einem seichten Ozean von Neuheiten, von denen keine jemals aufrichtig überzeugen oder befriedigen kann. Es ist diese Entfremdung von der Welt, die den Gnostiker und ewig Linken antreibt, die er auf die Menschheit projiziert und welche ihn daran hindert, eine stabile, durch emotionale Überzeugung untermauerte, Bedeutung des Lebens zu finden.

Dienstag, 17. November 2009

Niemand verbeugt sich besser



Eine totalitäre Jugend

„Ich bin in einem totalitären Staat aufgewachsen. Die Sowjetunion wurde in den zwanziger und dreißiger Jahren durch Massenterror errichtet. Die Bolschewiken machten das Leben zum ewigen Kampf. Seit der Schule lernte man, dass man sich nie ergeben darf. Diese pathologische Weltsicht scheidet die Außenwelt in Feinde und Verbündete beziehungsweise „Unsrige“. Die Unterdrückung begann im Kindergarten, wo wir stets in Zweierreihen gingen. Zum Mittagsschlaf mussten wir auf der rechten Seite liegen, die Hände unter der rechten Wange gefaltet. So formte sich der kollektive Körper. In der ersten Klasse nahm mich die Lehrerin bei den Haaren, drückte mein Gesicht ins Schulheft und fragte: Was steht dort geschrieben? Ständig hatte ich das Gefühl von Erniedrigung und Schuld. Ständig gelobte ich, mich zu bessern. Das war auch das Versprechen, mit dem kollektiven Körper zu verschmelzen.“ Wladimir Sorokin

Freitag, 13. November 2009

Schusswaffen verursachen Kriminalität wie Fliegen Müll

Drei Sätze (nicht nur) zu Obama

Politische Hochstapler können nur in Gesellschaften gedeihen, die ihren moralischen Kompass und ihr Selbstvertrauen verloren haben, wie das Weimarer Deutschland, das nachrevolutionäre Russland, etc. Sie sind opportunistische Infektionen, mehr Symptom als eigentliche Krankheit. Wenn Menschen verwirrt und desorientiert, voller Schuldgefühle, hoffnungslos oder existentiell herausgefordert sind, ist die Zeit für solche falschen Propheten gekommen.

Zum Tod von Robert Enke

Depressionen sind vor allem eines: sie sind menschlich. Sie sind einer der Preise, die wir, für unseren Rückzug vom Heiligen, zu bezahlen haben. Im Zeitalter der Moderne zerbröckeln die religiösen kollektiven kognitiven Imperative und sind nicht mehr in der Lage eine tragfähige Grundlage für die metaphorischen Bedeutungen hinter den Ritualen abzugeben. Rituale sind Mnemotechniken zum Andenken der grandiosen Narrativierungen, die den Dreh- und Angelpunkt des Glaubenslebens bilden. Sind sie erst einmal ihres tiefen Ernstes entkleidet und zu Spontaneitätskulten verwässert und zum Gegenstand teilnahmslosobjektiver Räsonnements gemacht, so ist damit das Glaubenserleben seiner Mitte beraubt und in ungesteuerte zentripetale Bewegung versetzt. Die Ergebnisse sind in unserem Zeitalter der Massenkommunikation weltweit verbreitet: eine Verflachung des Ehrfurchtsschauders zu „Relevanz- Bewusstsein“ und die Aushöhlung der identitätsstiftenden historischen Kategorien, die dem Menschen zudiktierten, was er war und was er sein sollte. Und dies manifestiert sich in den verschiedensten geistigen Krankheiten, die immer auch physische Komponenten haben. Alle kläglichen Anpassungsmaßnahmen, alle Versuche diese große historische Flutwelle einzudämmen, verstärken sie nur. Wir leben mitten in der Göttlichen Tragödie oder der Profanen Komödie – je nachdem, ob es die Auslöschung der Vergangenheit oder die Wegweisung in die Zukunft ist, was wir als hervorstechendsten Zug daran registrieren. Robert Enke ist eines von unzähligen Opfern dieses Wandels, und wenn wir ihn kollektiv betrauern, ist das unser hilfloser Versuch den heiligen Schauer wieder in uns zu erwecken, der uns abhanden kam in dieser Nacht, die den Namen 'Aufklärung' oder auch 'Enlightenment' trägt.
"Wenn Gott gestorben ist, wird der Mensch sterben, weil der Mensch nur der matte Glanz seines Abbildes ist, nicht mehr als seine verworfene und edle Ähnlichkeit."
"Ein schlaues und einfallsreiches Tier wird dem Menschen vielleicht morgen nachfolgen. Wenn seine leeren Bauten einst einstürzen, wird die zufriedene Bestie in das ursprüngliche Halbdunkel einziehen, wo seine Schritte, mit anderen leisen Schritten vermengt, erneut vor dem Gebrüll des tausendjährigen Hungers fliehen werden."
Nicolás Gómez Dávila

Dienstag, 10. November 2009

Nichts brauchen wir.

„Was brauchen wir? Nichts. Normalen Alltag. Routine. Schauen Sie, Psychologen, Soziologen, Sozialarbeiter kreieren ja einen Großteil der Probleme, die sie lösen wollen, selber“.
Hendryk M. Broder